Juli 2017

Am 1. Juli gehts gleich mal richtig los mit einer Seidl-Rallye durch Wien. Wir sind zehn Personen und starten um kurz nach 10 Uhr früh im 23. Hieb bei unserem ersten Bier. Wir klappern quasi alle Bezirke in verkehrter Reihenfolge ab und trinken jeweils ein Seiterl Bier. Die ersten paar Bezirke vergehen ja schnell, ab dem 20. ist es ja für die nächsten 5 Bezirke keine große Fahrerei, denn wir gehen und fahren mit der U6 einfach den Gürtel entlang. Ab dem 7. Bezirk (Café Westend) wirds ziemlich zach, die erste gibt schon auf, im 6. Bezirk steigen wieder zwei aus. Gegen Ende wird es etwas chaotisch, da die Rallye nach den offiziellen Regeln ja am selben Kalendertag (also vor Mitternacht) zu Ende sein muss. Um 23:40 starten wir vom 3. Bezirk zum Schwedenplatz, wo wir in unserem Dusel an der Anlegestation des Twin-City-Liner unser vorletztes Bier trinken, bis wir draufkommen, dass dieses ja im 1. Bezirk und nicht im 2. ist. Egal, während die anderen noch diskutieren und sich gegenseitig die Schuld zuweisen, suche ich direkt am Schwedenplatz noch ein Lokal und trinke um 23:59 mein letztes Seiterl aus. Last man standing...

In der ersten Juliwoche habe ich mein obligatorisches Abschlussgespräch mit dem Hr. Direktor. So wie jedes Jahr setzen wir uns 1-2 Stunden in seinem Büro zusammen und lassen das Schuljahr Revue passieren. Dieses Mal ist es besonders, weil er ja in Pension geht und es unser letztes Gespräch sein wird. Wir plaudern wieder sehr nett und verabschieden uns herzlich. Aber nicht, ohne davor noch ein Abschlussselfi zu machen...

Am 9. Juli feiern wir den 15. Geburtstag von Scarlett (ich packs noch immer nicht, wie groß meine Tochter schon ist, die war doch gerade erst im Kindergarten?) und am 12.7. gehts bereits ab nach Kroatien, diesmal haben wir mit zwei anderen Familien einen Katameran zum Segeln gemietet. Bereits bei der Übernahme des Schinakls wird uns klar, dass es ziemlich groß ist, wir sehr viel Platz haben und uns zu 10. sicher nicht zu eng werden wird. Da kann sich jeder ein freies Platzerl an Bord suchen, wo er ungestört vor den anderen ist. Die 10 Tage vergehen wie im Flug und waren echt wunderschön. Wir haben ausschließlich in Buchten übernachtet und waren kein einziges Mal in der Marina, was mit dem Kat auch viel zu teuer gewesen wäre. Abgesehen vom ersten und letzten Tag in Biograd haben wir auch jeden Tag gekocht und uns somit doch einiges an Geld erspart. Unsere Route führte uns von Biograd nach Zirje, Solta, Hvar, Korcula, Vis, Murter und wieder zurück nach Biograd. Es war außer geil nur geil!

1. Bier19. Bezirk (5. Bier)
8. Bezirk (16. Bier)last man standing...
Besprechung mit dem Hr. DirektorScarletts Geburtstag
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